Das Internet ist ein freier Raum, in dem sich jeder, so lange er keine Kinderpornos hochlädt oder Morddrohungen in irgendwelche Foren schreibt, entfalten kann, wie er will. Im Endeffekt bedeutet das auch, dass ich meine Website gestalten kann, wie ich will. Fehler gehören dazu, weil sie individuell sind und der Mensch nun mal nicht perfekt ist.
Doch warum orientiere ich mich an Institutionen wie die W3C, die mir vorschreibt, was sauberer HTML-Code ist? Warum zerbrech ich mir den Kopf darüber, wie auch Benutzer des IE (der nun wirklich kein guter Browser ist) meine Seite barrierefrei betrachten können?
Eigentlich ist diese Seite komplette Selbstentfaltung. Ich schreibe und verändere, was ich will. Wenn es den Leuten gefällt, lesen sie es öfters oder speichern sich den RSS-Feed in ihren Favoriten. Wenn nicht, gehen sie einfach wieder auf eine andere Seite, who cares.
Ich brauche kein W3C oder sonstige Normen, um mein Blog zu gestalten. Es ist mir ehrlich gesagt scheißegal, ob meine Seite valide ist oder nicht. Hauptsache, mir und den Besuchern gefällt sie.
Auch web2.0 ist mir total latte. Bloß weil das WWW nicht mehr so bunt und chaotisch wie vor 10 Jahren, sondern minimal und strukturierter geworden ist, ist es kein anderes WWW. Es ist immer noch das gleiche World Wide Web, es hat sich nur geändert. Alles andere ist Dünnpfiff.
Klar ist das ein ziemlicher Bruch, aber auf der anderen Seite ist es eine Unlogik, sich in einem freien Raum irgendwelchen Organisationen zu beugen. Auf meiner Internetseite bestimme ich, was richtig ist, nicht die W3C.