Archiv 07/2008

Tour de Pharmacie

Dienstag, 29.07.2008

Diesen Sonntag ist die diesjährige Tour de France zu Ende gegangen. Von 180 Fahrern waren vier definitiv gedopt, bei einem weiteren Fahrer liegt noch keine Probe zum Geständnis vor. Die Organisatoren sind zufrieden, in deren Meinung ist das System besser geworden, Schummler müssten mehr Angst haben.

Doch ist es wirklich so? Der Radsport ist in den letzten Jahren durch die Pest der Betrüger und Dopingärzte gebeutelt worden, er lag im übertragenen Sinne auf der Intensivstation. Fuentes und seine Gehilfen haben das Menschliche am Sport zerstört, ihn zur rasenden Apotheke gemacht. Nicht das Können war mehr entscheidend, sondern das Arsenal an Pillen im Arztkoffer.

Schritt für Schritt wird dieser Sumpf jetzt ausgehöhlt, jeder Betrüger vom Rad geholt. Im Falle Riccardo Ricco hat es jeder gesehen: Diese Leistungsstärke ist nicht normal. Wegen solchen Sündern wie ihn stehen alle Fahrer unter Generalverdacht. Man weiß nicht, wer sauber ist oder wer sich hat helfen lassen. Deswegen ist noch keine Zeit zum Schulterklopfen bei den Organisatoren. Erleichterung und Genugtuung dürfen herrschen, aber keine Zufriedenheit. Dem Patienten Radsport geht es wieder besser, doch von Heilung kann noch keine Rede sein.

Mal wieder…

Mittwoch, 23.07.2008

Es setzt schon wieder ein neues Desigen. Aqueous Lite ist ziemlich variabel, was den Header angeht und erinnert in gewissen Dingen an Kubrick, das Standarddesign eines jeden WordPress-Blogs.

iTheme habe ich abgesetzt, weil es bei der Generierung von Seiten auf einmal einen hässlichen Fehler produzierte, den Tim und ich leider nicht beseitigen konnten.

Langsaaaam…

Freitag, 18.07.2008

Urlaub ist echt eine feine Sache. Man kann sich mal um die Dinge kümmern, die liegengeblieben sind. Der Standby-Modus (Tag dauert von 12 mittags bis 4 nachts) ist auch wieder da, im Grunde alles gut. Eine Woche hab ich noch, eigentlich viel zu wenig…

Deutschland, deine TV-Sendungen

Montag, 14.07.2008

Wenn man am Abend vorher das eine oder andere Gläschen zuviel hatte und man am nächsten Morgen dann zerknittert aufwacht, tut man in der Regel Dinge, die man sonst aus gutem Grund lässt. Dazu gehört Fernsehen am Sonntag morgen. Auf Pro Sieben ulken sich Gülcan und Collien, jetzt durch dieses Möchtegern-Model verstärkt, durch das Landleben und machen einen auf Paris Hilton und Nicole Richie. Natürlich ist dieser billige Abklatsch unendlich schlecht gemacht, die Mädels machen einen auf dumm und der Zuschauer schaltet genervt ab. Fehlt nur noch die Jamba-Klingeltonwerbung und der Tag ist vollkommen im Arsch.

Scheinbar glauben die Fernsehmacher, dass wir nur noch grenzdebile Unterhaltung wünschen. Es sei ja nicht deren Schuld, wenn sowas produziert wird, das Publikum würde sich solche Inhalte wünschen. Ich kann nicht glauben, dass die gesamte Bevölkerung dieses Landes so verkalkt ist, um so einen Rotz sehen zu wollen. Hauptsache, das Geld stimmt. Da ist dann egal, was über den Äther fließt…

Warum eigentlich?

Donnerstag, 10.07.2008

Das Internet ist ein freier Raum, in dem sich jeder, so lange er keine Kinderpornos hochlädt oder Morddrohungen in irgendwelche Foren schreibt, entfalten kann, wie er will. Im Endeffekt bedeutet das auch, dass ich meine Website gestalten kann, wie ich will. Fehler gehören dazu, weil sie individuell sind und der Mensch nun mal nicht perfekt ist.

Doch warum orientiere ich mich an Institutionen wie die W3C, die mir vorschreibt, was sauberer HTML-Code ist? Warum zerbrech ich mir den Kopf darüber, wie auch Benutzer des IE (der nun wirklich kein guter Browser ist) meine Seite barrierefrei betrachten können?

Eigentlich ist diese Seite komplette Selbstentfaltung. Ich schreibe und verändere, was ich will. Wenn es den Leuten gefällt, lesen sie es öfters oder speichern sich den RSS-Feed in ihren Favoriten. Wenn nicht, gehen sie einfach wieder auf eine andere Seite, who cares.

Ich brauche kein W3C oder sonstige Normen, um mein Blog zu gestalten. Es ist mir ehrlich gesagt scheißegal, ob meine Seite valide ist oder nicht. Hauptsache, mir und den Besuchern gefällt sie.

Auch web2.0 ist mir total latte. Bloß weil das WWW nicht mehr so bunt und chaotisch wie vor 10 Jahren, sondern minimal und strukturierter geworden ist, ist es kein anderes WWW. Es ist immer noch das gleiche World Wide Web, es hat sich nur geändert. Alles andere ist Dünnpfiff.

Klar ist das ein ziemlicher Bruch, aber auf der anderen Seite ist es eine Unlogik, sich in einem freien Raum irgendwelchen Organisationen zu beugen. Auf meiner Internetseite bestimme ich, was richtig ist, nicht die W3C.

Irgendwie doch nicht

Montag, 07.07.2008

Nach der Fehlermeldung von wemaflo habe ich mich den Tag über doch mal an die Validität dieser Seite heran gewagt. Ergebnis der Aktion: Die Seite hatte nur vier Fehler und war innerhalb von fünf Minuten valide. Die CSS-Datei ist auch valid, der W3C-Validator hatte aber mehrere warnungsbedürftige Dinge im Code entdeckt. Scheinbar wird dieser Fehler von den verschiedenen Systemen und Browsern jeweils anders interpretiert. Diese Stecknadel-im-Heuhaufen-Suche werde ich mir aber definitiv erst im Urlaub antun…

(In)Valides Design

Sonntag, 06.07.2008

Neulich hat mich wemaflo mittels Browsershots hingewiesen, dass manche Plattformen mit unterschiedlichen Browsern Probleme haben, mein Blog richtig darzustellen. Ich werde meinen Urlaub nutzen, die Fehler zu finden und zu verbessern. Also nicht wundern, wenn es hier in der nächsten Zeit etwas baustellenmäßig zugeht… ;)

Zuwachs

Donnerstag, 03.07.2008

Seit heute kann ich einen Lenovo 3000 N200 mein eigen nennen. Ein toll ausgestattes Notebook zu einem fairen Preis. Bilder folgen… :)