In diesen Tagen ist ja der “Machtkampf” zwischen dem Internet-Unternehmen Google und der Volksrepublik China ausgebrochen. Google berichtete über Hacker-Angriffe aus China, die wohl vor allem als Ziel die E-Mail-Konten von chinesischen Friedensaktivisten hatten. Als erste Konsequenz wurde die Sicherheit von GoogleMail verbessert (statt http nun https). Doch Google ging einen Schritt weiter: Die selbst auferlegte Zensur von Google.cn, die bis jetzt im Einklang mit Peking war, wurde aufgehoben.

Google riskiert damit, vom chinesischen Markt zu verschwinden. Die chinesische Regierung betreibt seit Jahren mit großem Aufwand die Zensur des Internets und verweigert wie in allen anderen Medien auch ihren Bürgern das wertvolle Gut der Informationsfreiheit. Mit genau der selben Konsequenz werden Verstöße gegen diese Zensur verfolgt. Google ahnt, was man zu befürchten hat:

“Wir sind uns bewusst, dass dies bedeuten kann, dass wir die Website Google.cn und möglicherweise auch unsere Büros in China schließen müssen.”

David Drummond, Justiziar bei Google; Quelle: Firmenblog

Kurze Zeit später merkten Kritiker an, dass Google wohl in China nicht den erwarteten Profit mache und so einen PR-freundlichen Weg gefunden hat, aus dem chinesischen Markt auszusteigen. Es wurden Zahlen kolpotiert, die tatsächlich sehr negativ aussahen und diese Theorie stützten. Mittlerweile hat sich erwiesen, dass die Zahlen doch größer sind und Google seit dem Einstand in China 2006 kontinuierlich gesteigert hat. Zuletzt lag Google bei 35,6 % Marktanteil, der Konkurrent Baidu bei 58,4 %. Der Userzuspruch ist da und der chinesische Markt gilt als einer der wachstumsstärksten Märkte international. Warum also sollte Google ohne Not dieses Potential riskieren?

Natürlich ist Google in erster Linie ein Wirtschaftsunternehmen und auf Profit ausgelegt, aber schon in der Vergangenheit konnte man immer wieder feststellen, dass Google auch Prinzipien hat und etwas eigen ist. Durch die Hackerangriffe fühlt sich Google in die Ecke getrieben und “rächt” sich jetzt an der chinesischen Regierung. Man kann nun natürlich argumentieren, dass es etwas gefährlich sei, dass ein Unternehmen wie Google so einen Machtanspruch hat, ein Land bzw. seine Regierung in derartiger Weise heraus zu fordern. Andererseits ist Google Kind des Internetbooms und der Globalisierung, wurde gepusht ohne Ende. Hinterher wollte es keiner gewesen sein und Google wurde zum Dämon, das Symbol der Datensammlungswut. Doch bei aller berechtigten Kritik an Google muss man dem Unternehmen das Recht zugestehen, sich gegen klar gegen das Unternehmen konzipierte Aktionen wehren zu können. Zudem darf man nicht die Bedeutung dieser Firma für viele Chinesen übersehen, für die Google ein Tor zur Welt ist und Freiheit damit verbinden. Die haben nämlich Angst vor nordkoreanischen Verhältnissen, wo man als Bürger keinen Internetzugang hat und E-Mails nur gegen eine Gebühr von umgerechnet 2 Euro verschicken darf.

Eigentlich traurig, dass wir im 21. Jahrhundert noch über solche Themen reden müssen, oder?

Duffy kam als Fundtier in unsere Familie, man hatte sie an einen Baum gebunden. Binnen kürzester Zeit hatte sie für mächtig Trubel im Hause gesorgt, ich erinner mich an kaputte Kabel, die unsere Telefonanlage außer Gefecht gesetzt haben oder an die fünf Welpen, die sie zur Welt gebracht hat. Wo Duffy war, war immer Action – ein echter Powerhund, aber gleichzeitig ein wunderbares Seelchen, in das man sich nur verlieben konnte. Noch heute glaube ich daran, dass sie mir immer wieder zugezwinkert hat. Silvester hat Duffy immer bei mir geschlafen, weil sie Angst von den Geräuschen der Böller hatte und sie begrüßte mich abends als Erste, wenn ich nach Hause kam. Sie war der ideale Familienhund…

Gestern wurde Duffy eingeschläfert. Sie ist alt geworden, sehr alt. In unserer Familie hatte sie ein wunderschönes Leben. Aber ich vermisse die “alte Rübennase” unendlich. Viele verstehen wahrscheinlich nicht, warum das für mich so ein großer Akt ist. Für mich/uns ist Duffy aber mehr als einfach nur ein Hund.

Wo auch immer du gerade bist, pass auf dich auf Duff-Duff!

Da erscheint Frau Sommerwolke einfach mal so hier und knallt mir ein Stöckchen vor den Kopf, dass ich gefälligst zu bearbeiten hätte. Da ich gut erzogen bin, erfülle ich natürlich diesen Wunsch. Da mir noch der Kopf von der Aktion wehtut, kann sich das auf Antworten niederschlagen. Dann mal los, woll?

Warum bloggst du?
Natürlich bin ich narzisstisch veranlagt und möchte jedem zeigen, wie groß mein Geschlechtsmerkmal ist. Das geht natürlich am besten mit so einem Weblog. Ich hab einfach das Abo unterschrieben und den Vertreter dann wieder nach Hause geschickt…

Im Ernst: Ich hab vor ein paar Jahren mal das Konzept von Blogs begutachtet und fand es gut. Deswegen mach ich es. Eine schöne Art, Content zu schaffen und sich auszudrücken.

Warum lesen deine Leser deinen Blog?
Sie haben dafür wohl gute Gründe. Ich könnte jeden einzelnen Leser fragen, aber wofür? Vielleicht bin ich unterhaltsam, rege zum Nachdenken an oder bin ein ideales Opfer für Spott. Frag meine Leser, verdammt!

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf deine Seite kam?
Weiß ich nicht. Hatte bestimmt was mit Tieren zu tun. Und mit Sexualpraktiken.

Welcher deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Ist ALLE eine gültige Antwort?

Dein aktuelles Lieblingsblog?
Ganz klar der FAILBLOG. Die Huldigung an den Bodensatz der Evolution.

Welches Blog hast du zuletzt gelesen?
Ein Mädchen erobert LinuxMint. Ich kenne das Mädchen sogar persönlich. Bin ich jetzt cool?

Wieviele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?
Ich bin kein Freund von Feeds. Ich gebe die Blogadressen per Hand in den Browser ein und schaue selbst vorbei. Total oldschool, aber persönlicher.

An welche fünf Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
Das ist mir jetzt zu anstrengend. Irgendein armer Teufel wird sich schon finden.

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Sitze gerade bei meinem Lieblingsgriechen um die Ecke. #Zeus #Niko [densco]
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Die neue Apple Remote sieht optisch gut aus, aber ansonsten sehe ich keinen Grund, 19 Euro dafür aus zu geben. [densco]
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Hinweis für meine Kunden: Nein, ein iPod touch ist kein iPhone. Man kann damit auch nicht telefonieren. Auch nicht, wenn sie zehnmal fragen. [densco]
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Arbeit ist heute die Hölle. Bin froh, wenn der Tag um ist… [densco]

Zum himmlischen Fest der Liebe gibt es abgrundtief schlechtes Programm. Die einzigen Lichtblicke gestern waren Loriots Weihnachten bei Familie Hoppenstedt und die Weihnachtsfolge von “Famile Heinz Becker”. Ansonsten bestand das Programm echt nur aus kitschigen und/oder kommerziellen Dreck, den man wohl in den Giftschränken gefunden hat. n-tv berichtete in gekauften Dokus sehr investigativ über “Die Widersacher Jesu” und “Santa Claus”. Da drängen sich mir echt ein paar Fragen auf: Wer sieht sich sowas an bzw. wer will sowas sehen?

VOX schoss mit “Tödliche Weihnachten” den Vogel ab. Diesen grottigen Film zeigen sie jedes Jahr und er wird davon auch nicht besser. Die Story dünn, die Kunstblutlache riesig – das Niveau: unterirdisch. Hier erreicht scheinbar der Drogenkonsum einiger Fernsehmacher die Grenzen des Machbaren, anders kann ich mir diese müllige Programmierung nicht erklären.

Jetzt fragt ihr euch, warum ich mir überhaupt die Mühe mache, am Heiligabend fern zu sehen und meine Eindrücke zu notieren. Weihnachten selbst ist aber auch nicht besser… ;)

Merry Christmas :D